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Bräuche / Riten / Traditionen im Deutschsprachigem Raum



Bräuche sind wichtig! An den traditionellen Festtagen gibt es viel zu Basteln und Dekorieren. Die Kinder macht es Spaß und selber kommt man in die richtige Stimmung für das bevorstehende Fest.

Heutzutage werden viele Feste gefeiert, die einen religiösen Hintergrund haben, der aber mittlerweile nahezu verloren gegangen ist. Dazu gehören Ostern, der St. Niklaus, Dreikönigsfest bzw. -kuchen und Weihnachten. Der Ursprung vieler Feste und Feierlichkeiten beruhen auf heidnischen Kulten, die sich mit religiösen Riten vermischen.  

Ostern und ihre Bedeutung

Heidnische Ostern? - Wie kommt es eigentlich, dass wir Christen die Kreuzigung, den Tod und die Auferstehung Jesu, des Sohnes unseres Gottes, mit Schokoladenhasen, Osterküken und der Suche nach bemalten Hühnereiern feiern? Vermutlich hat das mit Überlieferungen zu tun, die viel älter sind als unsere Religion. Schon lange vor Christus hat es um diese Zeit Feste gegeben. Die Frühlings-Tag- und Nachtgleiche, bei der Tag und Nacht genau 12 Stunden lang sind, war für fast alle alten Kulturen sehr wichtig, denn sie bezeichnet das Ende des Winters, der für die Menschen früher sehr hart und oft lebensbedrohlich war. Nun konnte man die Saat ausbringen, der Hunger hatte ein Ende. Das musste natürlich gefeiert werden.

Man habe damals bei uns, so meinen einige Forscher, eine Göttin namens Ostara verehrt. Eostre (sprich: ee-oh-star-a) soll sie bei den Angelsachsen geheißen haben. Es soll die nordische Form der phönizischen Astarte sein, und diese wiederum weist Ähnlichkeiten auf zur babylonischen Ishtar, die in enger Verbindung zum Mond stand. Ihr Tier sei der Hase gewesen, so heißt es, und ihr zu Ehren habe man rituelle Schwertkämpfe ausgetragen, die den Sieg des Sommers über den Winter symbolisieren sollten.

Wirklich bewiesen ist Ostara allerdings nicht. Sicher ist aber, dass auch in unseren Breiten die Rückkehr des Frühlings wohl immer gefeiert worden ist. Die alten Traditionen sind nicht völlig untergegangen, sondern Reste davon haben sich erhalten in unserem Osterfest. Deswegen gibt es auch heute noch viele Osterbräuche, die ausgesprochen magisch anmuten, wie du auf unserer Seite Osterbräuche sehen kannst.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Ostern ein heidnisches Fest ist, aber es deutet darauf hin, dass unser Osterfest einen historischen Hintergrund hat, der viel älter ist als der christliche Glaube. Als das Christentum die alten Religionen zu ersetzen begann, wurden viele alte Traditionen zum Teil ganz bewusst übernommen, um den Menschen die neue Religion näher zu bringen. So sind viele alte Kirchen an uralten Kultplätzen erbaut worden, und so mancher kirchliche Festtag findet zeitgleich mit den Festen der alten Religionen statt. So auch unser Osterfest, das fast mit den alten Frühlingsriten, dem Baumfest, Alban Eilir, zusammen fällt. © rabenseiten.de  

  • Palmsonntag
  • Am Palmsonntag wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm zu und streute Palmzweige. Aufgrund der verwendeten Zweige wird der letzte Sonntag vor Ostern heute Palmsonntag nennen. Der Tag markiert zugleich das Ende der Fastenzeit und den Beginn der Karwoche und spielt in der kirchlichen Liturgie eine nicht unbedeutende Rolle.

    Die Römisch-Katholische Kirche begeht das Ereignis mit der Palmprozession zur Erinnerung an den Weg des Jesus und mit der Palmweihe, bei welcher die Zweige einer Palme oder, wenn in nördlichen Regionen nicht verfügbar, die einer Weide oder eines Haselnussstrauches durch Gebet und Besprengen mit Weihwasser gesegnet werden.

    Die Evangelische Kirche gibt sich, wie zumeist, schlichter. Es wird lediglich die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem gelesen, Prozessionen und dergleichen finden nicht statt. Regional gern genutzt wird der Palmsonntag hingegen bei Protestanten als Konfirmationstag, wobei die Konfirmanden mit grünen Zweigen in die Kirchen einziehen.

    Am Originalschauplatz in Jerusalem pilgern alljährlich Tausende Gläubige, angeführt von Franziskanern, vom Ölberg durch das Löwentor hindurch zur Altstadt und empfangen in der Kirche St. Anna den traditionellen Segen.  

  • Gründonnerstag (Palmdonnerstag)
  • Der Gründonnerstag wird auch als Hoher, Heiliger oder Weißer Donnerstag bzw. Palmdonnerstag bezeichnet. Es ist der Donnerstag der Passionswoche, der Tag vor dem Karfreitag (Donnerstag vor Ostern). Es ist der Name des Tages, an welchem Jesus mit Seinen Jüngern (zwölf Aposteln) das Passah gefeiert haben soll, das wir als (Letztes) Abendmahl am Vorabend seiner Kreuzigung kennen.

    Wieso Grün? Es gibt verschiedene Versionen, z.B., daß die Gewänder, Kleider oder die Schultertücher dazumal Grün waren oder es handelt sich um das Wort "gronan", welches 'weinen, greinen' heisst. Man weiss es nicht.  

  • Karfreitag
  • Karfreitag ist der Tag an dem Jesus Christus auf Golgatha (Hügel bei Jerusalem) gekreuzigt wurde. Der Feiertag dient dem Gedenken an dieses Ereignis (Kreuzigung, Leiden, Sterben). Der Karfreitag ist ein Tag der Trauer und Besinnlichkeit, der Buße und des Fastens sowie der Abstinenz. Für die evangelische Kirche stellt er den höchsten Feiertag dar. Der Tag ist vor allem deshalb besonders wichtig, da es ohne Kreuzigung und Tod keine Auferstehung geben kann.

    In der katholischen Kirche findet am Karfreitag keine Messe statt, es wird nur ein einfacher Wortgottesdienst gehalten.  

  • Karsamstag
  • Innerhalb der Kirche steht der Karsamstag für den Übergang vom Dunkel zum Licht. Der Karsamstag ist der letzte Tag der Karwoche und wird, liturgisch betrachtet, ähnlich wie der Karfreitag eher im Stillen verbracht. Es wird der Ruhe im Grab gedacht und auf die Auferstehung gewartet. Der katholische und protestantische Ritus unterscheiden sich nur geringfügig.

    Es findet kein Gottesdienst statt und die Altäre in den Kirchen sind frei von Kerzen und Blumen.  

  • Ostersonntag
  • Der Ostersonntag ist ein sehr bedeutsamer Tag der gesamten Osterfeiertage, denn an diesem Tag freut sich die christliche Gemeinde über die Auferstehung von Jesu Christi. Damit wird der Hoffnungslosigkeit wieder ein Ziel gegeben, die dem Menschen durch die Auferstehung wieder Hoffnung gibt. Die Feier beginnt in der Osternacht von Karsamstag auf Ostersonntag mit einem Gottesdienst. In diesem Gottesdienst wird an die Auferstehung Jesu erinnert. Symbolisch wird dies durch das Licht getan. Zunächst ist es Dunkel in der Kirche, was den Tod von Jesus bedeutet, doch durch Kerzen wird Helligkeit, was die Auferstehung von Jesus bedeutet, in den Raum und in das Leben gebracht. Nach diesem Gottesdienst erklingen die Glocken wieder, die nach dem Trauertag Karfreitag verstummt waren.

    Neben dem ausführlichen Frühstück in den Familien gibt es weltweit viele verschiedene Brauchtümer. Im deutschsprachen Raum ist das Ostereier suchen ein bekannter Osterbrauch.  

  • Ostermontag
  • In der katholischen Kirche steht der Ostermontag als zweiter Feiertag ganz im Zeichen des Osterfestes. In der Geschichte sind zwei Jünger am 3. Tag nach der Kreuzigung Jesu (also am Ostermontag) aus Jerusalem fortgegangen, um wieder nach Emmaus zurück zu kehren. Auf diesem Weg schließt sich ihnen ein dritter, unbekannter Mann an. Dieser hinterfragte die Trauer der beiden Heimkehrer und er erläutert ihnen, dass der Messias all das erleiden musste, wie es die alten Schriften vorhergesagt hatten. In Emmaus angekommen, laden die Jünger den Unbekannten zum Essen ein. Dieser bricht am Tisch das Brot und in diesem Moment erkennen die Jünger den auferstandenen Jesus Christus, der dann aber vor ihren Augen verschwindet. Sie kehren sofort wieder nach Jerusalem zurück und erzählen allen Jüngern von ihrem Erlebnis.

    Die christliche Gemeinde besucht auch am Ostermontag den Gottesdienst. Durch diese Überlieferung sind einige Bräuche entstanden. Zu Ehren des Emmausganges findet heute beispielsweise ein Osterspaziergang von der Pfarrkirche zur Kapelle statt. Es ist ein Fest der Familie und der Kirche. In der Familie trifft man sich mit der Verwandtschaft, zum Brunchen, Osterlamm oder um dieses Fest zu feiern. Die Kinder tragen Ostergedichte vor und suchen die Ostereier, es wird zusammen gespielt und gefeiert.  

  • Weisser Sonntag (darauf folgende Sonntag)
  • Seinen feierlichen Namen verdankt der Weiße Sonntag (lat. dominica in albis) als erster Sonntag nach Ostern den weißen Gewändern der neu getauften Christen. Bereits in der Frühzeit des Christentums war es üblich, das Sakrament der Taufe in der Osternacht zu empfangen. Als sichtbares Zeichen für die Taufe sollten die Täuflinge dabei weiße Gewänder tragen, die die Reinigung durch das Taufwasser versinnbildlichen und ein Zeichen für den in Christus neu geborenen Menschen sein sollten.

    Etwa ab dem siebten Jahrhundert entwickelte sich der Brauch, die weißen Taufkleider von der Osternacht an für acht Tage zu tragen – bis zum ersten Sonntag nach Ostern. Dieser Tag – der Weiße Sonntag – bildet den Abschluss der Osteroktav (der acht Tage nach dem Osterfest), die bis in die Gegenwart auch als "Weiße Woche" bezeichnet wird. © katholisch.de

    Oster - Bräuche / Riten

    Ostern ist das höchste christliche Fest und wird im Frühjahr als das Fest der Auferstehung Jesu gefeiert. Ostern ist ein bewegliches Fest und nicht an ein bestimmtes Datum in unserem Kalender gebunden. Den Termin gibt der jährlich erste Frühlingsvollmond vor. Am Sonntag nach diesem Tag wird die Auferstehung Jesu gefeiert. Der Ostersonntag liegt demzufolge immer zwischen dem 22. März und dem 25. April.

    Das Osterdatum spielt eine bedeutende Rolle im Kirchenjahr. Als Mittelpunkt im Osterfestkreises geht dem Tag der Auferstehung Jesu die 40-tägige Passionszeit voran und es folgt die 50-tägige Osterzeit, die mit Pfingsten endet. Zwei Tage vor dem Ostersonntag, am Karfreitag, wird der Kreuzigung Jesu gedacht, einen Tag nach dem Ostersonntag wird die Auferstehung mit der Feier des Ostermontags fortgesetzt. © paradisi.de  

  • Brunnen dekorieren
  • Schweiz // In Nyon, in der Nähe von Genf, werden in der Osterzeit - einem alten deutschen Brauch folgend - die Brunnen mit Blumen, Zweigen, Bändern und farbigen Eiern dekoriert.

    verzierter Brunnen
    Mit Eiern verzierter Brunner in Deutschland - Bild: © © www.bistum-passau.de
     

  • Eierbuseln
  • Deutschland // Thüring

    Der Brauch des Eierbuselns ist in der Region früher sehr verbreitet gewesen. Wenn die Kinder mit den Eltern spazieren gingen, wurden die Eier in den Netzen hoch in die Luft geworfen. Das Ziel war eine intakte Eierschale nach der Ladung zu haben. Oft gab es kleine Wettbewerbe unter den Kindern, wessen Ei am längsten ganz blieb. Heute wird dieser Osterbrauch in manchen Kindergärten noch gepflegt. Ostthüringerzeitung.de - 23.02.2016  

  • Eierlesete
  • Weissen Sonntag - diverse Gemeinden AG/BL/SO

    Der Eierleset (auch Eierläset, Eierlesen, Eierauflesen) ist ein alter Frühlingsbrauch, den heutzutage meist von örtlichen Turnvereinen überwiegend in der Nordwestschweiz (Kantone Aargau, Solothurn und Basel-Landschaft) ausgerichtet und in unterschiedlichen Formen praktiziert wird. Obwohl der Eierleset in den meisten Gemeinden am Weissen Sonntag (dem Sonntag nach Ostern) stattfindet, hat er keinerlei religiöse Bezüge. Das Ei als Symbol der Fruchtbarkeit steht hierbei im Mittelpunkt. Versinnbildlicht wird das Erwachen der Natur – der Sieg des Frühlings über den Winter.

    Eine Woche vor dem Weissen Sonntag geht der Turnverein von Haus zu Haus und sammelt Eier oder Geld Spenden ein. So erhält die Bevölkerung, vorallem Neuzüger, einen guten Einblick in den Brauch.

    Da der Übergang vom Winter zum Frühling nicht ohne Kampf vonstattengeht, nehmen am Eierleset zwei gegnerische Parteien teil, die diese beiden Jahreszeiten repräsentieren. Jede Gruppe wiederum besteht aus mehreren Läufern und einem oder zwei Fängern. Nach dem Startschuss rennt pro Gruppe ein Läufer bis zum entferntesten Ei seiner Bahn, hebt es auf und kehrt zur Start- beziehungsweise Wurflinie zurück. Von dieser aus wirft er das Ei in eine Wanne oder einem Fänger zu, der es mit einem Korb aufzufangen versucht. Trifft er das Behältnis oder fängt es der Fänger, rennt der nächste Läufer aus seiner Gruppe zum zweitletzten Ei los. Fällt das Ei zu Boden und zerbricht, muss derselbe Läufer die ganze Strecke bis zum betreffenden Sägemehlhaufen noch einmal zurücklegen, darf dieses Mal jedoch kein Ei mitnehmen. Bei jedem zehnten, farbig bemaltem Ei ist zudem eine Spezialaufgabe zu lösen (beispielsweise muss die Strecke auf einem Rollbrett zurückgelegt oder ein anderer Läufer in einer Schubkarre transportiert werden). Diejenige Gruppe gewinnt, die zuerst das letzte aller Eier im Auffangbehälter deponiert hat. In vielen Orten wird jedoch zum Schluss korrigierend eingegriffen, um sicherzustellen, dass der Frühling gewinnt.

    In einigen Gemeinden des Kantons Aargau gibt es die Variante, in der zusätzlich aufwändig gestaltete Maskenfiguren mitwirken. Sie sind dem Winter (die „Dürren“) oder dem Frühling (die „Grünen“) zugeordnet. Zwischen ihnen kommt es, während die Läufer unterwegs sind, zu derben symbolhaften Auseinandersetzungen.

    Osternbrauch Eierlesete Osternbrauch Eierlesete
    Eierlesete - Bild: © migrosmagazin.ch

    den ganzen Wikipedia Bericht mit detaillierteren Angaben  

  • Eiertütschete
  • Schweiz // Berner Kornhausplatz - Ostersonntag - ab 10.00 Uhr

    In Bern hat man sich rund um die Ostereier einen fröhlichen Wettstreit einfallen lassen. Jeden Ostersonntag um zehn Uhr startet beim Kornhaus, nur einen Eierwurf vom berühmten Zytgloggeturm entfernt, die grosse Eiertütschete. Der Brauch ist wohl nicht so alt wie der Zytglogge, das Herz der ersten Berner Stadtbefestigung. Doch auch er hat reichlich Jahre auf dem Buckel, er wurde immerhin schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts erwähnt. Und hat seither nichts an Beliebtheit verloren. Alle sind hier eingeladen, die Widerstandskraft der mitgebrachten Ostereier zu testen. Wer das Ei des Gegenübers kaputt schlägt, darf es behalten Zeitlupe.ch

    Original Artikel der Zeitlupe.ch / Berner Eiertütschete  

  • Hahn und Küken
  • Der Hahn gilt als Tier, das den kommenden Tag schon spürt, bevor Licht zu sehen ist. Christen sollten in menschlichem Wohlwollen anderen voraus sein. Christus, das Licht, wird von Petrus verleugnet; dann kräht und mahnt der Hahn. Der Hahn auf dem Kirchturm erinnert daran: Seid nüchtern und wachsam. Das Küken, das die Eierschale zerbricht und ans Licht tritt, verweist auf Christus, der aus dem Verschlossenen aufersteht. © bistum-passau.de  

  • Jesus und Ostern
  • Zur Zeit eines Pessach-Festes (vermutlich am 14. Nisan/7. April im Jahre 30 n. Chr.) wurde Jesus in Jerusalem gekreuzigt und, wie seine ersten Jüngerinnen und Jünger bezeugten, "von den Toten auferweckt ". Die christliche Theologie bezeichnet Tod und Auferstehung Jesu deshalb als "Paschamysterium" (mysterium paschale). Im Lateinischen und in den meisten lebenden Sprachen wird der Name für das christliche Osterfest dem aramäischen Wort Pas:cha nachgebildet. (Aramäisch war die Muttersprache Jesu.) © aon.at/veitschegger  

  • Knütteln
  • Schweiz // Rumendingen - Ostersonntag 13.00 Uhr

    Nur in der Gemeinde Rumendingen (Emmental) trifft man sich um 13.00 Uhr zu "knütteln". Weil das Hornussen oder Jassen über die Festtage verboten wurde, haben sich die Rumendinger dieses Spiel ausgedacht. Das 'Knütteln' war eine zeitlang in Vergessenheit geraten, wird jetzt aber wieder regelmässig durchgeführt. Die Beteiligten treffen sich am Kreuzplatz und jeder nimmt seinem eigenen Ast (Stegge, Stecken) mit (ca. 50cm lang Ø von 2-3cm). Alle Teilnehmer werden in ungefähr gleich starke Gruppen eingeteilt, die Jungen, die Verheiratet .. usw. Und dann beginnt das Spiel, daß ein wenig an Boule erinnert.

    Einer wirft den Ast weg und die restlichen versuchen, ihre Äste so nahe wie möglich daneben zu platzieren. Wer gewonnen hat oder am nähsten liegt, bekommt einen Hick (Kerbe), welche in sein Ast geritzt wird. Symbolisch wird jeder Hick einem Geldstück gleichgesetzt, welches später für die Festlichkeiten (Getränke) verwendet wird. Am Nachmittag trifft man sich (Ritthalle) zum Festen, Essen, Eiertütschen......
    © 2016-03-16 Tel. Niklaus Hebeisen, Gemeinderatspräsident von Rumendingen

    In der Berner Zeitung erschien am 2016-03-28 folgendes Artikel: → Artikel der Berner Zeitung  

  • Ostereier
  • In der Geschichte der Menschheit war das Ei schon immer ein Symbol für Fruchtbarkeit und Leben. Eine Übernahme dieses Symbols für das Fest der Auferweckung Christi an Ostern lag für die Christen deshalb nahe. Ihr Verzehr war während der Fastenzeit nicht erlaubt. Eier waren auch Abgaben der Armen an die Lehnherren. Das letzte abzuliefernde Ei wurde als Schlußpunkt rot gefärbt; man war wieder für ein Jahr von der Abgabelast frei. Bunte Ostereier besagen, daß wir seit Jesu Tod und Auferstehung vor Gott keine Schuldner mehr sind. Wir dürfen als befreite, zu ewigem Leben bestimmte Menschen leben. Entscheidend beim Suchen der Ostereier ist die Freude über das Finden. Sie steht für die Freude über das an Ostern wiedergewonnene Leben.© www.bistum-passau.de  

  • Osterfeuer
  • Deutschland und Österreich // Samstag, Ostersonntag, -montag

    Die Gottesdienstfeier der Osternacht beginnt vor der Kirche mit der Entzündung und der Weihe des Osterfeuers. Aus einem Feuerstein (Symbol für Grab) werden Funken geschlagen, als Hinweis für neues Leben, und ein Feuer entfacht. Feuer gilt hier als Zeichen für Licht und Wärme, die Leben spenden.

    Osterfeuer, im Brauchtum auch Ostermeiler genannt, werden teils am Karsamstag entzündet, mancherorts, vor allem in Westfalen/Lippe, auch erst am Abend des Ostersonntags. Im Sauerland werden sie oft sogar erst am Ostermontagabend abgebrannt.

    Es handelt sich um möglichst hoch aufgetürmte Holzstöße aus Baum- und Strauchschnitt. Mancherorts befindet sich zuoberst des Stapels eine Hexenpuppe aus Stroh. Die Holzstöße werden auf Feldern so errichtet, dass sie weithin sichtbar sind. Der Brauch ist vor allem in ländlichen Gegenden üblich, wo die Dörfer einen Wettstreit um das höchste Feuer abhalten und die Holzstapel in den Nächten vor Ostern bewachen. Am Karsamstag trifft man sich dann gesellig zu Bier bzw. Glühwein und einer Köstlichkeit vom Grill. Bei dieser geselligen Runde entbrennt auch noch in einigen Gegenden Brandenburgs ein Wettstreit, mit Geldeinsätzen für den öffentlichen Zweck z. B. die Feuerwehrkasse, über den Zeitpunkt des Verbrennens bzw. Umknickens einer im Holzstapel aufgestellten Birke. Die Osterfeuer entlang der Unterelbe locken viele Schaulustige an.

    Da die Holzstapel über viele Wochen angesammelt werden, verkriechen sich hier häufig Kleintiere, die vor dem Anzünden verjagt werden müssen. Naturschützer warnen deshalb vor Osterfeuern.

    Im Harz heißen die Feuer Ostermeiler, sie sind aus Reisig und Fichtengrün aufgeschichtet, obenauf steht eine große Fichte senkrecht.

    In Nordfriesland, vor allem auf den Nordfriesischen Inseln kennt man den Brauch des Biikebrennens am 21. Februar.

    Im Fuldaer Land gibt es einen ähnlichen Brauch des Hutzelfeuers am Sonntag nach Aschermittwoch.

    In einigen Regionen Deutschlands werden im Osterfeuer Puppen oder Gegenstände verbrannt, die Judas Ischariot darstellen (Judasverbrennen).

    In ganz Österreich gilt das Osterfeuer in der Osternacht als beliebter Brauch. Vor allem im Alpenraum gilt das Osterfeuer seit langer Zeit als fixer Bestandteil der Osternacht. An den Berghängen oder auch im Tal werden teils meterhohe Holzfeuer entzündet. Meist bestehen diese aus Gartenschnitt, und so manchem Christbaum, aber auch kunstvoll aufgestapelte Feuer sind zu beobachten. Die Feuer werden meist nach dem Besuch der Auferstehungsmesse bzw. nach der familiären Osterfeier in geselliger Runde entzündet. wikipedia.com

    Osternbrauch Osterfeuer
    Osterfeuer in Rügen (D) - Bild: © wikipedia.com
     

  • Osterhase
  • Der Hase ist ein vorchristliches Fruchtbarkeitssymbol, weil er im Jahr mehrmals Junge wirft. Ein Zeichen für Fülle, Segen, Weiterleben nach dem Tod.© www.bistum-passau.de  

  • Osterkerze
  • Schweiz // Gottesdienst

    Die Osterkerze wird am Osterfeuer entzündet. Die Kerze ist mit Kreuz, Alpha und Omega - den ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets, der Jahreszahl und fünf farbigen Wachspunkten als Symbole für die Wunden Christi am Kreuz geschmückt. An der Osterkerze können sich in der Osternacht die Gläubigen eigene Kerzen entzünden.

    Die Osterkerze ist eine besonders grosse Kerze, die grösstenteils aus aufgehelltem Bienenwachs besteht. Im Gegensatz zu anderen Kerzen ist der Anteil des Bienenwachses besonders hoch (55 Prozent oder mehr). In der Osternacht entzünden Menschen ihre Kerzen an der Osterkerze und tragen das Licht Jesu nach Hause. Unter dem Jahr brennt die Osterkerze nur an Tauf- und Begräbnisfeiern.

    Nach dem Gottesdienst dürfen die Kinder ihre eigene Kerze an der Osterkerze anzünden und das Licht nach Hause tragen. Aber Achtung: Es darf nicht auslöschen!

    Die ältesten schriftlichen Zeugnisse, die von einer grossen Osterkerze berichten, stammen aus dem vierten Jahrhundert. Auch in diesem Fall entwickelte sich der Brauch aus einer heidnischen Tradition. Dort war die Osterkerze ursprünglich ähnlich wie die olympische Flamme ein Brandopfer.

    Bald entwickelte sich im Christentum eine eigene Deutung der Osterkerze: Im reinen «Leib» aus teuerem Bienenwachs sah man ein Sinnbild für die Natur Christi, während die Flamme ein Zeichen der göttlichen Natur und der Wiederauferstehung ist. An Ostern sollte das Feuer nicht von brennenden Tierleibern genährt werden, sondern von edlen und wohlriechenden Elementen wie Wachs. © wikipedia.com

    Osternbrauch - Osterkerze
    Osterkerze - Bild: © © kerzen-fluegel.de
     

  • Osterlamm
  • Schon für die Juden hatte das Lamm als Symbol der Rettung vor den Ägyptern eine besondere Bedeutung. Viele Stellen im Alten und Neuen Testament bezeichnen Gott beziehungsweise Jesus Christus als unschuldiges Lamm, das die Schuld der Welt auf sich nimmt und so den Neuanfang ermöglicht. Das Lamm ist ein Symbol für Reinheit, Friede, Unschuld, Demut. Die Siegesfahne und das Kreuz verweisen auf den auferstandenen Christus bzw. den Tod überwunden.© www.bistum-passau.de Der Osterlammbrauch ist auf einen Brauch beim jüdischen Pessachfest zurückzuführen. Beim Pessachfest, das an den Auszug aus Ägypten und somit an die Befreiung der Israeliten erinnert, wird traditionell ein Lamm geschlachtet. Heute ist an Ostern neben dem Lammbraten auch ein gebackenes Osterlamm aus Rührteig ein weit verbreiteter Osterbrauch.  

  • Osterspeisen
  • Hier handelt es sich um Speisen, die in der Osternacht gesegnet werden. Speziell die Segnung von Ostereiern ist schon im 12. Jahrhundert nachweisbar. Dieser Brauch wird heute vielerorts in der Feier der Osternacht gepflegt. Verbreitet ist außerdem heute noch das selbstgebackene Osterlamm, ursprünglich eine Erinnerung an den Opfertod Christi.© www.bistum-passau.de  

  • Osterstrauß und Ostergras
  • Kurz vor Ostern geschnittene Zweige schlagen bei Zimmerwärme in der Vase aus. Die grünenden Zweige symbolisieren so das beginnende neue Leben zu Ostern. Aus dem Dunkel der Knospe und aus dem verschlossenen Samen bricht neues Leben hervor. Junges Grün ist Zeichen der Hoffnung.© www.bistum-passau.de  

  • Osterspaziergang
  • oder Emmausgang: In vielen Pfarreien des Bistums ist der Emmausgang eine Tradition. Er erinnert an den Marsch der Jünger von Jerusalem in das kleine Dorf Emmaus, bei dem ihnen der Auferstandene erschien. In den Familien wird der Sonntagsspaziergang gepflegt. An Ostern erhält er aber durch die Begegnung mit der aufblühenden Natur eine tiefere Bedeutung.© www.bistum-passau.de  

  • Osterwasser/Weihwasser
  • Wasser gilt seit jeher als Symbol für Reinigung, Erfrischung, Lebensfreude; befreiender Durchzug durch das Schilfmeer. Segnung mit Weihwasser: Jesu Botschaft der Nächstenliebe ist das Wasser des Lebens. In Jesus Christus als lebendiges Wasser (Taufe) sind wir befreit. In der Osternacht erneuern die Katholiken ihr Taufversprechen.© www.bistum-passau.de  

  • Palmzweige
  • Palmen sind das Zeichen von Sieg, Huldigung, Anerkennung. Das Volk umjubelt Jesus als König. Mit der Palmprozession bekunden Christen, daß sie Jesus als ihren König anerkennen, nicht weltliche Machthaber und Glücksbringer. Palmzweige am Kreuz besagen, daß das Leiden Jesu zu einem siegreichen Ende führte.© www.bistum-passau.de  

  • Les Pleureuses (Klageweiber)
  • Schweiz // Romont - Karfreitag - 15.00 Uhr, Stiftskirche Romont

    Am Karfreitag nach der Passionsgeschichte in der Kirche ist das Städtchen 'Romont' ganz von einer besinnlichen und andächtigen Atmosphäre erfüllt. Mit der Prozession schwarzgekleideter ‚Pleureuses‘ (Klageweiber) wird dem Leidensweg Jesu gedacht. Nach der Karfreitagsliturgie, die vor der imposanten Stiftskirche zelebriert wird, gedenken in schwarze Kutten gekleidete Kreuzträger und rund zwanzig ebenfalls schwarz gekleidete und verhüllte Frauen, die Klageweiber oder französisch “Pleureuses”, des Leidensweges und der Kreuzigung Jesu. Sie tragen auf scharlachroten Kissen die Marterwerkzeuge Christi – Dornenkrone, Zangen, Nägel, Hammer, Geissel und Ruten. Betend und singend schreitet der düstere Festzug durch die Oberstadt und hält für ein kurzes Gebet bei den vierzehn Stationen inne, welche den Leidensweg Christi bis Golgotha säumen.

    Osternbrauch 'Pleureuses' Osternbrauch 'Pleureuses'
    Klageweiber (Pleureuses) - Bild: © romontregion.ch
     

  • Prozessionen
  • Schweiz // Mendrisio, Altstadt - Gründonnerstag (abends) Offizielle Mendrisio Tourismus Seite

    In Mendrisio im Kanton Tessin wird an Gründonnerstag und Karfreitag in aufwändigen Prozessionen die Ostergeschichte nacherzählt. Die früher von der Bruderschaft des SS. Sacramento organisierte Prozession des Gründonnerstags ("Funziun di Giüdee", wie sie im Volksmunde genannt wird) hat eine gewisse Ähnlichkeit mit den heiligen mittelalterlichen Darstellungen. Diese fanden zuerst in den Kirchen und dann in den Strassen und auf den Plätzen statt, wo sie zu Massenveranstaltungen wurden.

    Im Laufe der Jahre hat sich die heilige Darstellung (die am Nachmittag mit der Festnahme Jesus durch die Judäer begann und bis zum Sonnenuntergang dauerte) durch den Verlust des grössten Teils der ursprünglichen und authentischen Bedeutung in eine „historische Darstellung des Kreuzwegs" verwandelt. Dargestellt werden alle Judäer und Römer (etwa 200 Personen), die eine Rolle im grossen Drama, das sich vermutlich im Jahr 754 oder 755 nach der Gründung Roms ereignete, gespielt haben. Die Darsteller sind normale Bürger, die kraftvoll und realistisch spielen und die von ihren Vätern die Bewegungen und den Zauber einer stummen und traditionellen Mimik gelernt haben.

    Heute tragen sie die reichen und wertvollen Kostüme, die im Jahre 1898 von der Scala in Mailand erworben wurden. Vor dieser Zeit musste jeder Darsteller sein eigenes Kostüm herstellen. Leider sind diese einfachen, alten Kleider spurlos verschwunden.

    Die «Processioni storiche», die historischen Prozessionen, finden nur bei trockenem Wetter statt, denn die prächtigen Kostüme und vor allem die zum Teil uralten, mit Kreuzigungsszenen bemalten wertvollen Laternen vertragen keinen Tropfen Regen. Nie wird im Voraus bekannt gegeben, wer den Christus spielt. Eine besondere Ehre, die einem Mann nur einmal im Leben widerfährt.

    Schweiz // Mendrisio, Altstadt - Karfreitag (abends)

    Die Prozession des Karfreitags ist wahrscheinlich älter als der Gründonnerstag-Umzug. Sie wurde von den Dienern Marias ins Leben gerufen. Die Organisationskosten wurden jedoch von der Gemeinde von Mendrisio übernommen. An diesem Umzug, der einen ausgeprägteren religiösen und liturgischen Charakter hat, beteiligen sich die Konfraternitäten und die religiösen Vereine.

    Die Vertreter dieser Gruppen tragen kleine bemalte Laternen und beleuchtete Laternen mit reizvollen und teils bizarren Formen. Jungen und Mädchen tragen meist feingeschnitzte und vergoldete Kreuze und Symbole der Passion. Die Kapellenmusik begleitet den Zug, bei dem das Bildnis des toten Christi und die Statue der Jungfrau der sieben Leiden in einem triumphalen Auftritt getragen werden. Die Statue der Jungfrau ist von Lichtern umgeben und schwebt scheinbar hoch und leidvoll über der Menge im herrlichen Szenario der Gässchen der historischen Altstadt. Ihr folgt die schwarze Gemeindefahne. In der Vollmondnacht nimmt der imposante Zug, der aus über 600 Teilnehmern besteht und einem leuchtenden Fluss ähnelt, alle Strassen und Plätze in Besitz. Diese sind wie sonst nie von einer vielfältigen und bunten Menge bevölkert.

    In der Chronik des letzten Jahrhunderts ist die Rede von einem Menschenstrom aus dem Kanton Tessin und aus der Lombardei, der nach Mendrisio kam, um die zwei grossartigen Prozessionen zu bewundern. Es ging soweit, dass “man zu einer bestimmten Abendstunde im ganzen Dorf kein Stück Brot und kein Glas Wein mehr finden konnte”.

    Osternbrauch Prozession
    Gründonnerstagsprozession in der malerischen Altstadt von Mendrisio. - Bild: ©Ti-Press/Francesca Agosta
    Osternbrauch Prozession
    Karfreitag in der malerischen Altstadt von Mendrisio. - Bild: ©Ti-Press/Francesca Agosta
     

  • Ratschen
  • Die Mär (Legende) sagt, die Glocken würden zur Ostern nach Rom fliegen und erst in der Osternacht wieder heil zurück kehren (© kirchenweg.at ) - oder die andere Version erzählt, daß zur Erinnerung an das Leiden Christi die Kirchenglocken am Gründonnerstag verstummen. Was stimmt jetzt? ...... auf jeden Fall laufen jetzt statt dessen die Kinder (meinst Ministranten) mit hölzernen Instrumenten, Ratschen eben, durch die Straßen der Dörfer und Stadtteile, um die Gläubigen mit unterschiedlichen Sprüchen an die Gebetszeiten und Andachten zu erinnern.

    Auch unter folgenden Begriffen bekannt - in einigen Gegenden auch Räppeln, Karsingen, Rappeln, Klappern (auch Kleppern, Kliäppern), Raspeln, Schledern, Kläpstern, Klibberen, Karren, Lören, Garren oder Klacheln (letzteres vor allem in Ostösterreich). Bei uns (Basel) wird die Ratsche auch zur Fasnachtszeit gebraucht. © wikipedia.com

    Osternbrauch - Ratschen
    Osterbrauch Ratschen - Bild: © Immanuel Giel - Eigenes Werk (own photography)
     

  • Zwänzgerle
  • Schweiz // Stadt Zürich & Oerlikon - Ostermontag

    Zwänzgerle, oder drirüere (schweizerdeutsch für "hinein werfen") ist ein Osterbrauch in Zürich. Im Mittelpunkt des Brauches stehen Kinder und Ostereier auf der einen Seite und Erwachsene mit einem Zwanzigrappenstück auf der anderen Seite: Kinder halten Erwachsenen ein hart gekochtes Ei hin. Der Erwachsene versucht, ein Zwanzigrappenstück (schweizerdeutsch: Zwänzgi) so zu werfen, dass es im hart gekochten Ei stecken bleibt. Gelingt das nicht und prallt die Münze ab, erhält das Kind die Münze, ansonsten darf der Werfer das Ei haben.

    In Zürich ist öffentliches "Eiertütschen" seit Jahrhunderten bekannt. Das Zwänzgerle ist seit mindestens hundert Jahren bekannt. Der Brauch schlief während der Rationierung während des Zweiten Weltkrieges ein und wurde vom Quartierverein des Kreises 1 in den Sechzigerjahren wieder belebt.

    Zwänzgerle findet am Ostermontag auf dem Rüdenplatz, Unter den Bögen auf der rechten Limmatseite (Niederdorf) und seit 1981 auch auf dem Marktplatz in Oerlikon statt. Den zugehörigen Ostereiermarkt unter den Bögen am Limmatquai gibt es seit 1975. In neuerer Zeit wurde dieser Brauch auch in einzelnen Zürcher Gemeinden adaptiert.

    Osternbrauch Zwänzgerle
    Zwänzgerle- Bild: © alt-zueri.ch