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Wissenswertes über Malen

Maltechniken

Maltechniken

 

Frottage

Wir kennen diese Technik sicher aus unserer Jugendzeit, bei uns hiess es einfach Gegenstände durchpausen. Genau wie im Beispiel gezeigt, wurden da harte und gut strukturierte Gegenstände, wie Münzen auf eine Papier geprägt. Aber welches Kind interessiert sich für die Hintergründe einer Technik ツ.

Die Frottage (frz. frotter „reiben“) oder Abreibung ist ursprünglich eine alte Drucktechnik, deren künstlerisches Potential von Max Ernst ab 1925 für die Bildende Kunst neu entdeckt und weiterentwickelt wurde. Bei der Frottage wird die Oberflächenstruktur eines Gegenstandes oder Materials durch Abreiben mittels Kreide oder Bleistift auf ein aufgelegtes Papier übertragen.

Anders als ein „Abklatsch“, ein Abreib-Verfahren zur Wiedergabe gravierter Inschriften, dient die Technik nicht der originalgetreuen Reproduktion eines Vorbildes, sondern ist selbst künstlerisches Stilmittel. Farbflächen erhalten etwa die Struktur von Stoffen, Holzmaserungen, groben Steinplatten, Blättern oder anderem. Frottagetechniken werden meist in Kombination mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen wie der Collage angewendet oder ergänzen traditionelle Techniken wie die Öl- oder Aquarellmalerei. © wikipedia.com


Frottage
Bild: Frottage Beispiel - © negnuja.ch


Eine Fortführung dieser Technik mit anderen Mitteln findet man in der Nitrofrottage.

 

Nitrofrottage ... oder Aceton Transfer

heute verwendet man die Foto Transfer Technik als Ersatz

Die Nitrofrottage ist eine Variation der Frottage, bei der aus Druckerzeugnissen anhand eines Lösungsmittels bestimmte Motive auf einen Malgrund durchgerieben werden. Meist werden als Motive Ausschnitte aus Zeitungen oder Zeitschriften verwendet. Als Malgrund werden in der Regel Papier, Leinwand oder Textilien, seltener auch Gips verwendet. Das Verfahren ist recht einfach und wird gern auch im Rahmen von Kunstkursen oder in der Schule angewendet.

Man legt den Ausschnitt mit dem Motiv voran auf die Malunterlage, befeuchtet einen Lappen oder etwas Zellstoff mit einem geeigneten Lösungsmittel - zum Beispiel Nitroverdünnung - und reibt die Farbe des Druckwerks vorsichtig auf die Unterlage durch. Das Abbild verliert so an Schärfe und wirkt oft diffus. Mit verschiedenem Reibedruck können so gezielte Effekte erreicht werden. © wikipedia.com

Die obige Technik funktioniert bei mir nur bei ausgedruckten Bilder, ich setzte deshalb eher auf die Neue Foto Transfer Technik. Das Bild wird nur mittels einer speziellen Paste übertragen. Im Gegensatz zur Nitro-Frottage Technik, bleibt nicht nur das Bild auf dem Empfänger Bild kleben, sondern das ganze Bild inkl. Papier. Jetzt muss das Papier mit Wasser soweit getränkt werden, bis man das Papier abrubbeln kann und es bleibt nur noch das Bild auf dem Empfänger Papier haften.

Für weitere Tipps von Euch zur Nitrofrottage oder Transfer Technik nehme ich gerne entgegen.