Top



Schmuck / Perlen - Übersicht

Schmuck Perlen - Material

Organische- bzw. Halb Edelsteine

Glasperlen

Edelsteine

Spezielle Perlen

Perlen Faden / Draht / Garn

Draht Übersicht

Techniken



Schmuck - Perlen

Was sind Schmuck Perlen? Schmucksteine mit einer Bohrung? Ist eine Muschel eine Perle? Unter Perle versteht man eigentlich die Perle aus der Auster, aber in der Umgangssprache ist Perle sehr viel mehr. Grob beschrieben alles was man als Schmuck - Anhänger verwenden werden kann. Von Muscheln, Steine, Glasanhänger bis zur Nespresso-Kapsel. Hier einen kleinen Überblick über die wichtigsten Anhänger / Perlen.  

Material

Hier einen groben Überblick über die diversen Perlen, von Orangischen bis zu Kunststoffperlen.  

Organische Edelsteine

Einige wenige natürliche Substanzen aus dem Tier- und dem Pflanzenreich, also organische Substanzen, werden trotzdem zu den Edelsteinen gezählt, wie Perlen, Bernstein, Korallen etc. Halb Edelstein ist ein veralteter Begriff und wird eigentlich nicht mehr verwendet. Hier die wichtigsten Organischen Edelsteine:  

  • Bernstein
  • Bernstein bezeichnet den seit Jahrtausenden bekannten und insbesondere im Ostseeraum weit verbreiteten klaren bis undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz. Der Älteste bekannte Bernstein stammt aus etwa 310 Millionen Jahre alten Steinkohlen. Seit dem Paläozoikum ist das Harz damaliger Bäume als feste, amorphe (nicht kristalline) Substanz erhalten geblieben.

    Halsketten aus Bernstein können Babys mit Schmerzen beim Zahnen helfen. Wenn sie um den Hals getragen werden, geben die wunderbar wärmenden Bernsteinhalsketten ihre Bernsteinsäure in minimalen Mengen an die Haut ab.

    Esoterische Bedeutung:
    Er hilft generell gegen Abwehrschwäche Stress. Zudem werden ihm schmerzstillende Kräfte zugesagt z.B. Bei Hexenschuss, Ischias, Kopfschmerzen, Migräne und Rheuma. Auch soll er Abhilfe schaffen bei Abszess, Allergie, Asthma, Bronchitis, Gicht, Furunkel, Heuschnupfen, Nervenentzündung und Zahnfleischentzündung. Desweiteren hilft er auch bei Durchblutungsstörungen, Herzschwäche und Stoffwechselstörungen. Angeblich soll er auch Epilepsie positv beeinflussen. Bernstein symbolisiert auch den Erfolg und fördert Selbstheilungskräfte und Entscheidungskraft.
    Wird er trübe oder erwärmt sich nicht mehr gut, einfach unter fließendem lauwarmen Wasser reinigen. Nicht der Sonne aussetzen. eso-beratung.jimdo

    Sternzeichen: Zwillinge
    Bernstein
    Bernstein - Bild: www.nordschmuck.de

    Bernsteinkette
    Bernstein Kette - Bild: www.shahmoden.de


     

  • Korallen
  • Korallen ist ein organische Naturprodukte, sie sind aber keine „Steine“. Sie entstehen ohne menschliche Hilfe im Salz-oder Süsswasser. Korallen sind anfällig auf Chemikalien, da sie hauptsächlich aus kalkartigem Material bestehen. Für die Gewinnung von Schmucksteinen ist die rote Edelkoralle (Corallicum rubrum) am begehrtesten. Sie wächst in baum- bis strauchartigen Stöcken mit einer Höhe von 20 - 40 cm und einer Astdicke von bis zu 6 cm und in Tiefen von 3 bis etwa 300 Metern. Zum Beispiel im Mittelmeer, an den Kanarischen Inseln, im Malayischen Archipel und an der Küste Japans. froufrou.de

    Corallium rubrum
    Corallium rubrum - Bild: wikimedia.or


    Die Farben der Roten Edelkoralle reichen von blassrosa bis dunkelrot. Andere Korallenarten liefern weiße, schwarze und blaue Steine, wobei sich nicht nur die Farbe, sondern auch die chemische Zusammensetzung mitunter stark unterscheidet. Die unbearbeitet matte Oberfläche der Koralle wird durch Polieren hochglänzend. Als Schmuckstein wird Koralle meist in Form von Cabochons (ein unfacettierte, runde oder ovale Schliffform von Schmuckstein) bzw. Perlen oder als kleine Skulpturen verwendet. Sowohl die Farbe als auch die Größe der Koralle hängt von ihrem Fundort ab. Mittelmeerkorallen haben keine weißen Flecken und Adern aufzuweisen. Die Mittelmeerkoralle ist die erste Korallenart welche in der Antike verarbeitet wurde.

    Für die Farben haben sich einige Handelsnamen durchgesetzt:
  • Aka Korallen (Ochsenblut) - dunkelrot aus Japan
  • Sardegna Korallen (Corallium rubrum) ist mittelrot, - aus dem Mittelmeerraum
  • Engelshaut Korallen (Pelle d'angelo Koralle)- hellrosa Farbe mit weißen und rötlichen Partien

  • Aka Korallen
    hauptsächlich Aka Korallen - Bild: etsy.com

    Sardegna Korallen
    Sardegna Korallen - Bild: forum.natali.ua

    Engelshaut Korallen
    Engelshaut Korallen - www.ebay.de


    Schaumkoralle ist die poröse Wurzel der Koralle.

    Korallen sind recht weiche und sehr empfindliche Schmucksteine. Hitze, Säuren und heiße Bäder können ihnen schaden, und sie können durch das Tragen verblassen. Mit einer Mohshärte von 3-4 sind die Korallen bereits mit einer Kupfermünze ritzbar und etwa so hart wie eine Perle.

    Die Verwendung von Koralle als Schmuckstein ist schon sehr alt, Fundstücke reichen bis mindestens in die Bronzezeit zurück. Im Volksschmuck Afrikas und Asiens sind Korallen weit verbreitet, wobei die inhaltliche Besetzung uneinheitlich ist. So lieben beispielsweise die Berber Korallen von der Küste Algeriens wegen ihrer vermuteten Schutzwirkung vor Unglück, Blitzschlag und Flutwellen, der günstigen Wirkung auf den Milchfluss von Müttern und die Fruchtbarkeit von Männern. In Benin (Nigeria) wird Koralle mit Rang und Reichtum assoziiert, und der Ornat des Oba (Gottkönig) von Benin besteht unter anderem aus einer Mütze und Weste aus etwa neun Kilogramm Korallenperlen. froufrou.de  

  • Perlen
  • Echte Perlen von Imitationen unterscheiden?

    Wenn Sie eine echte Perle und eine künstliche Perle nebeneinanderlegen, werden Sie feststellen, dass bei genauerem Hinsehen ein Unterschied besteht. Echte Perlen haben selbst im polierten Zustand eine leicht grobe Struktur, Kunstperlen sind dagegen sehr glatt. Da sie maschinell hergestellt werden, sehen künstliche Perlen nahezu perfekt aus. Achten Sie also auf kleine Fehler und Makel, die so nur bei der Entwicklung einer natürlichen Perle entstehen können. Auch der Beißtest kann bei der Unterscheidung helfen. Echte Perlen fühlen sich kalt und hart an, und zwar in etwa so, als würden Sie auf ein großes Sandkorn beißen. Künstliche Perlen sind dagegen eher weich. Sofern Sie dazu bereit sind, eine Perle zu opfern, können Sie sie auch leicht ankratzen. Bei einer künstlichen Perle wird dann eindeutig die Oberfläche sichtbar, die die Beschaffenheit einer echten Perle nachahmt. Eine echte Perle besteht dagegen durchgehend aus Perlmutt, welches beim Abkratzen zu einem feinen weißen Pulver wird. www.markt.de

    Esoterische Bedeutung:
    Viele Menschen legen bei allergischen Beschwerden oder anderen Hautproblemen Perlen auf die betroffenen Hautstellen auf und erreichen somit gute Heilungsergebnisse. Auch bei Appetitlosigkeit und Diabetes sollen Perlen durchaus hilfreich erscheinen. Des Weiteren werden Perlen zum Beispiel gegen Fieber, chronische Kopfschmerzen, Krampfadern, Mandelentzündungen, Magen- und Milzerkrankungen, Reizhusten, Verdauungsbeschwerden, Wetterfühligkeit und Zahnbeschwerden eingesetzt. Aber auch bei einigen psychischen Problemen können Perlen sehr effizient eingesetzt werden. Zum Beispiel bei Trauer, Stress und Unzufriedenheit besteht die Möglichkeit einer Linderung. Zudem können Perlen innere Konflikte lösen. edelsteine-bedeutung.de

    Sternzeichen: Fische, Krebs und Steinbock.

  • Echte Perlen bestehen aus Blättchen, die aus Kalzium Karbonat Lösung bestehen, auch als Perlmutt, bezeichnet. Diese Blättchen liegen in einem hexagonalen Muster aufeinander, wie Backsteine. Dies gibt der Perle, die raue Konsistenz.
  • Bedenke, dass Zuchtperlen theoretisch echte Perlen sind, obwohl sie in Farbe, Perlmuttschicht, Glanz und Form etwas variieren. Diese Variation tritt auch unter Seewasser Perlen auf. Die Mehrheit der Perlen, die derzeit auf dem Markt sind, ist gezüchtet.
  • Gehe mit deinen Perlen zu einem Juwelier, um sie professionell zertifizieren zu lassen.
  • de.wikihow.com
    Süsswasserperlen
    Süsswasser-Perlen - Bild: www.perlen-info.com


       

    Glasperlen

    Die Glasperle gehört zu den ältesten Schmuckstücken der Menschheit. Sie stellen die wichtigsten künstlichen Perlen dar. Neben den einfachen prähistorischen Exemplaren existiert ein sehr breites und vielfältiges Spektrum an Perlen aus den Epochen der Frühgeschichte. Die Glasperlen wurden zu einer begehrten Handelsware und breiteten sich schnell über ganz Europa aus. Über Jahrhunderte waren Glasperlen ein beliebtes Zahlungsmittel im Tauschhandel mit Gold, Elfenbein, Seide und Gewürzen. Seit einigen Jahren sind die bunten Kunstwerke begehrte Objekte für Sammler.

    Glasperlen aus Venedig sind die bekanntesten und begehrtesten Perlen der Welt. Venezianische Glaskünstler haben während mehrerer Jahrhunderte Perlenhersteller auf der ganzen Welt beeinflusst. Dort werden die Glasperlen über offener Flamme hergestellt. Es ist ein sehr zeitaufwendiges Verfahren, da jede Perle einzeln gefertigt wird. www.wikimedia.co

    Glasperlen können maschinell und von Hand gefertigt werden. In beiden Fällen wird das Glas bis zum Schmelzpunkt erhitzt, dann geformt und schliesslich langsam abgekühlt. Dabei lässt die Spannung allmählich nach und das Glas wird fest. Wird das Glas nicht richtig abgekühlt, kann es vorkommen, dass es plötzlich bricht.  

  • Facetten Glasperlen
  • Das sind meist transparente Glasperlen, welche in gerade, flachen Flächen geschliffen wurden. Es entstehen dann Formen wie Ovale, Doppelkegel usw.
    Facetten Glasperlen
    Facetten Glasperlen - Bild:www.perlen-shop.ch


     

  • Glasstifte
  • Glasstifte, wie der Name es verrät, sind es längere Stifte, ab einer Länge von 2mm bis 30mm.
    GlasstiftGlasstift
    Glasstifte- Bild:www.perlen-shop.ch


     

  • Rocaillesperlen / Saatperlen
  • Die Saat Perlen sind so winzig wie Pflanzensamen, deshalb haben sie diesen Namen. Bekannter sind sie unter ihrem anderen Namen - Rocaillesperlen. Die Rocaillesperlen gibt es in unzähligen Farben und ist sicher in jeder Grundausstattung von Schmuckherstellung anzutreffen. Meistens haben sie eine Grösse von 1-3.5mm.
    RocaillesRocailles
    Rocailles - Bild: www.perlen-shop.ch


    Matte Rocailles
    Matte Rocailles - Bild:www.perlen-shop.ch


    Transparent
    Transparente Rocailles
    Transparente Rocailles - Bild: www.perlen-shop.ch


    Transparente Rocailles mit Silbereinzug - Hier wurde die Innenseite des Loches mit Silber überzogen und wirkt etwas nobler
    Transparente Rocailles mit Silbereinzug
    Transparente Rocailles mit Silbereinzug - Bild: www.perlen-shop.ch
     

  • Delica® Perlen oder Toho Perlen
  • Die japanischen Rocailles oder Delicas® Perlen haben im Vergleich zu den normalen Rocailles bei gleichem Außendurchmesser ein deutlich größeres Loch. Sie sind zylinderförmig und etwas flacher. Durch ihre zylindrische Form erhält das gefertigte Stück eine flache Oberfläche und ist ideal für Bild oder Muster.

    Delicas Perlen Beispiel
    Delicas Perlen ® von Miyuki / mit der Peyotetechnik- Bild: www.miyuki-beads.co.jp


    Die 'Delica® Perlen' ist der patentierte Name der Miyuki (Japan) für die japanischen Rocailles. Die Toho Beads (Japan) bietet gleiche Perlen unter dem Namen Toho Beads an.
    Delicas Miyuki Perlen Toho Perlen
    Miyuki Delicas® Perlen       &       Toho Perlen
    Japanische Rocailles - Bild: www.glitzerperlen.de


    Der Name Röhrchenperlen hört man vielleicht noch im gleichen Zusammenhang, aber hier werden diverse Perlen in Stift oder Röhrchen Form angeboten und haben mit den japanische Rocailles nichts zu tun.

    Die Delica Perlen von Miyuki kann man in 4 Grössen kaufen. Oft hat es hinter dem Namen die Buchstaben DB für Delica Perlen und die Grössen Bezeichnung (S M L). Wenn die Grössen Bezeichnung fehlt, handelt es sich um die 'Norm'-Grösse. In Japan werden runde und geschnittene Versionen angeboten, bei uns sind normalerweise nur die Runden erhältlich.

    Delicas Perlen Grösse Tabelle
    Delicas Perlen Grössen Tabelle von Miyuki Japan


    Toho Perlen - runden Glasperlen gibt es in 9 Grössen von 1,5mm bis 5.5mm. Auch bei uns sind nicht alle erhältlich.
    Toho Glass Perlen
    Toho Beads - Glas Perlen Auswahl


     

  • Perlen aus Glas
  • Die Perlenbeschichtung ist auf Glasperlen qualitativ meist besser als auf Kunststoffperlen: Bei schlechter Qualität kann sich die Schicht durch Kratzen ablösen. Glasperlen sind in mehr Formen und Farben erhältlich als echte Perlen, besitzen aber natürlich nicht deren Glanz.  

  • Kristall - Glasperlen / Swarovski
  • Die Kristallperlen bezeichnet hochwertiges farbloses Glas mit höherem Bleigehalt, die in der Herstellung teurer ist als reines Glas ist. Bei Trinkgläser oder Vasen spricht man meist von Bleikristall. Durch die chemische Zusammensetzung wirkt das Glas optisch klarer und die meisten Kristallperlen sind facettiert, damit sie dieses Eigenschaft aufweisen. Bleifreie Kristallgläser wurden in Böhmen entwickelt, indem man der Glasmasse Calciumcarbonat in Form von Kreide beimengte. Daher die Bezeichnung Kreideglas, oder Böhmisches Kristallglas. Einfaches Kristallglas wird heute hergestellt, indem das Natriumoxid im Glas teilweise durch Kaliumoxid ersetzt wird. Dies gibt dem Glas eine schönere Brillanz.

    In der Umgangsprache werden die Kristall Perlen aus Glas einfach Swarovski genannt. Da Swarovski, ein Österreicher, der diese spezielle Art des Herstellung und des Schleifens entdeckt und berühmt gemacht hat. Hier gilt je höher der Bleigehalt im Kristallglas um so besser ist die Qualität.

    Mit den Bergkristall haben die Kristallperlen nur das Äusserliche gemeinsam. Der Name oder Begriff Kristall stammt von dem griechischen Wort κρύσταλλος (krýstallos, zu κρύος krýos „Eiseskälte, Frost, Eis“). Es bedeutet zunächst, bei Homer, „Eis“ – später dann auch alles dem Eis Ähnliche, Helle und Durchsichtige. Insbesondere der Bergkristall, aber auch farbige Edelsteine und Glas werden so genannt (z. B. bei Strabon und Claudius Aelianus).

    Bei dem bereits im antiken Griechenland betriebenen Bergbau wurden wahrscheinlich Quarz-Kristalle entdeckt. Sie wurden für Eis gehalten, daß bei so tiefen Temperaturen entstanden sein müsste, welches nicht mehr zu schmelzen war. Diese Ansicht war bis ins frühe Mittelalter verbreitet. Über das lateinische crystallus hat sich die althochdeutsche Bezeichnung kristallo gebildet, die sich im Laufe der Zeit zu Kristall gewandelt hat. Im 19. Jahrhundert war Krystall gebräuchlich. © wikipedia.com
    Glas Kristall
    Glas Kristall / Swarovski Perlen - Bild: www.perlenhelga.de
     

    Edelsteine

    Unter Edelsteinen versteht man Mineralien, die sich durch besondere Eigenschaften wie Härte, Seltenheit, Lichtwirkung, Farbe oder Kostbarkeit auszeichnen und deswegen für die Herstellung von Schmuck oder als Geldanlage verwendet werden. froufrou.de  

  • Bergkristalle
  • Der Bergkristall besteht aus Quarz. Dieses Mineral, aus dem sich auch der Sand und die Kieselsteine aufbauen, ist nach dem Feldspat (Silikatgestein) das häufigste auf der Erde. Sie kommen auch bei uns in den Alpen vor :-). Bruchstücke ähneln farblosem Glas, sind aber härter und können, wie Diamanten, Glas ritzen.

    Esoterische Bedeutung:
    Besonders positive Wirkung auf Adern, Blutgefäße und Herzkranzgefäße. Lindert Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Gliederschmerzen. Reinigt Geist und Seele und löst Energieblockaden.

    Sternzeichen: Zwilling, Löwe und Steinbock
    Berg Kristall
    Berg Kristall - Bild: www.mineralien-fossilien.com
     

  • Diamanten
  • Der Diamant ist ein aus Kohlenstoff zusammengesetztes Mineral. Die Zusammensetzung dieses Edelsteins ist die einfachste - alle anderen Edelsteine bestehen aus chemischen Verbindungen. Der Diamant weist gelegentlich Spuren von Stickstoff auf, die bis zu 0,20% erreichen können, auch kann er einen sehr geringen Anteil von Fremdkörpern enthalten. Der Diamantkristall hat sich durch Wiederholung und Auftürmen von Kohlenstoffatomen in allen drei Dimensionen gebildet. Diese kann man mit kubischen Vierecken vergleichen, in deren Zentrum sich die Masse des Atoms konzentriert und deren vier Scheitelpunkte ein Elektron haben. Jedes Atom ist über sehr feste und sehr kurze Verbindungen mit den anderen Atomen verbunden. Diese Verbindungen werden als kovalent bezeichnet und das Zentrum eines jeden dieser Atome hat zu seinem Nachbarn eine Entfernung von höchstens 1,54 Angström, d.h. 0,000000154 mm. Die Tatsache, dass die atomaren Verbindungen des Diamanten sehr kurz sind, erklärt zum Teil, warum der Diamant so hart ist. ©diamanten-infos.com

    Die ältesten Diamantenfunde werden aus Indien, angeblich bereits im 4. Jahrtausend vor Christus, berichtet. Bereits damals sagte man Diamanten magische Wirkungen nach, weshalb man sie auch als Talismane nutzte. Diamanten waren auch bei den alten Römern bekannt und wurden sehr geschätzt.

    Die Verwendung von Diamanten als Werkzeug beschreibt schon Plinius der Ältere in seinem Werk Naturalis historia, XXXVII 60. Um 600 n. Chr. wurde der erste Diamant auf der indonesischen Insel Borneo gemeldet, doch obwohl Indien nun nicht mehr die einzige Quelle war, blieben die indonesischen Funde unbedeutend, da die Anzahl zu gering und der Transport zu den Handelsstädten zu weit war. Erst im 13. Jahrhundert entdeckte man, dass sich Diamanten bearbeiten lassen, was jedoch in Indien abgelehnt wurde, da die Steine so angeblich ihre magischen Kräfte verlieren könnten. Der heutige typische Brillantschliff wurde erst um 1910 entwickelt.

    Im 18. Jahrhundert erschöpften sich allmählich die indischen und indonesischen Minen. Als ein Portugiese auf der Suche nach Gold in Brasilien war, entdeckte er den ersten Diamant außerhalb Asiens. Dieser Fund verursachte einen „Diamantrausch“. Den ersten Diamant im Muttergestein Kimberlit fand man 1869 in Kimberley in Südafrika. Ein Jahr später übernahm Südafrika die Rolle des Hauptlieferanten, da auch Funde in Brasilien seltener wurden.

    Auf der Weltausstellung in Philadelphia 1876 wurde erstmals eine mit Diamanten besetzte Steinkreissäge einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. 1926 entdeckte man auch an der Atlantikküste Diamanten, und 1955 wurde schließlich der erste Diamant künstlich hergestellt. Den ersten Diamanten auf dem Meeresgrund fand man erst 1961. Heute ist Russland Hauptlieferant für Diamanten.

    Esoterische Bedeutung:
    Der Diamant verkörpert Unbezwingbarkeit und Reinheit.

    Sternzeichen: Widder, Stier, Löwe,
    Diamant Diamant
    Bild: petradiamonds.com Bild: hgh.no
     

  • Rubin
  • Als Rubin bezeichnet man die rote Varietät des Minerals Korund. Die rote Verfärbung ist auf geringe Beimengungen von Chrom zurückzuführen. Nur die roten Korunde heißen Rubine, wobei der Farbton zwischen Blassrot und Dunkelrot variieren kann. Rosafarbene werden allerdings ebenso wie blaue und alle anderen Farbvarietäten unter der Bezeichnung Saphir zusammengefasst. Rubin ist abgeleitet aus dem mittellateinischen rubens, rubinus für rot, der Rote.

    Man nimmt an, dass in der Bronzezeit bereits Rubine aus Gruben in Birma geholt und geschätzt wurden. Vor über 2000 Jahren verehrte man auch in Indien Rubine und nutzte sie als Talismane. Auch die alten Ägypter, die Griechen und die Römer kannten Rubine.

    Der Rubin ist bereits im Alten Testament von Bedeutung: Er ist der vierte unter den zwölf Steinen, die das Efod (liturgische Gewand) des Hohenpriesters schmücken und denen jeweils ein Stamm Israels zugeordnet ist. Der Rubin ist das Sinnbild des königlichen Stammes Juda. Hrabanus Maurus schreibt, der Rubin leuchte auch im Dunkeln und bezeichne das Wort Gottes. Alkuin meinte, der Rubin bezeichne Christus. Die Lapidarien stellten daher den Rubin als den Stein der Steine dar, der die Kräfte aller anderen Steine in sich vereine.

    Um 1800 erkannte man die Verwandtschaft zu dem Saphir. Nun konnte man auch Rubine von roten Spinellen und roten Granaten unterscheiden, die bis dorthin alle als Karfunkelsteine bezeichnet wurden. wikipedia.com

    Esoterische Bedeutung:
    Positive und kräftige Wirkung auf Blut und Knochenmark. Reguliert den Blutzucker. Steigerung des seelischen und körperlichen Krafpotentials.

    Sternzeichen: Widder, Jungfrau, Skorpion
    Rubin roh Rubin
    Bild: Wikipedia.com Bild: diamantshop.biz
     

  • Saphir
  • Saphir ist eine Varietät des Minerals Korund. Dem Saphir zugerechnet werden alle farblosen und buntfarbigen Varietäten mit Ausnahme des roten Rubins. Im engeren Sinne bezieht sich der Begriff heute auf die blauen Varianten, die von Himmelblau bis zu einem ins Schwarze gehenden Dunkelblau reichen und je nach Lichteinfall im Farbton variieren können.

    Die bedeutendsten Produzenten von Saphiren waren bis vor kurzem Sri Lanka und Indien, heute kommen die Schmucksteine auch aus den USA, insbesondere Montana, wo unter anderem im Yogo Gulch Saphire gefunden werden, Australien oder Nigeria. Saphire aus Madagaskar, genauer gesagt Ilakaka, gelten als sehr hochwertig, werden jedoch in der Regel als aus Sri Lanka stammend deklariert, da sie so höhere Preise erzielen. Die Förderung in Australien hat in den letzten Jahren stark abgenommen.

    Der klassische Schmuckstein-Saphir ist von intensivem, aber nicht zu dunklem Blau („Kashmir-Saphire“). Saphire, die in der Schlucht Yogo Gulch in Montana gefunden werden, sind überwiegend tiefblau. Als Besonderheit unter den Schmuckstein-Saphiren gilt der vorwiegend aus Asien stammende sogenannte Padparadscha, eine rosa- bis orangefarbene Variante, deren Bezeichnung auf das singhalesische Wort für Lotosblüte zurückgeführt wird. Padparadschas kommen ursprünglich aus Sri Lanka, werden aber mittlerweile häufig farbbehandelt und können dann aus der ganzen Welt stammen.

    Ebenfalls begehrt sind die mit dem optischen Effekt Asterismus ausgezeichneten Sternsaphire. Aufgrund von orientiert eingelagerten Rutilnadeln zeigt sich eine mehr oder minder perfekte, sechsstrahlig-sternförmige Reflexion. wikipedia.com

    Esoterische Bedeutung:
    Die himmelblaue Variante wird gewöhnlich mit Eigenschaften wie Ruhe, Reinheit und Frieden in Verbindung gebracht. Ansonst positive Wirkung bei streßbedingten und chronischen Beschwerden. Stein der Weisheit, Treue, Klugheit und Vernunft.

    Sternzeichen: Zwillinge (gelber), Waage (Sternsaphir), Steinbock, Fische (Blauer)
    Saphir roh blau Saphir
  • Bild: kristalgrad.co.rs
  • Bild: en.wikipedia.org
     

  • Smaragd
  • Smaragd ist eine Varietät des im hexagonalen Kristallsystem kristallisierenden Silikat-Minerals Beryll und hat eine Mohshärte von 7,5 bis 8. Die Farbe ist durch Beimengung von Chrom- und Vanadium-Ionen grün, die Strichfarbe ist weiß.

    Die Anfänge des Smaragd-Abbaus liegen im alten Ägypten. Bereits um das 13. Jahrhundert v. Chr. wurden die Edelsteine dort gewonnen; die Bergwerke von Sikait und Sabara versorgten Europa mehr als tausend Jahre lang mit den kostbaren Mineralen. Auch im Orient bei Persern, Osmanen und den Mogulherrschern Indiens waren die edlen Steine sehr begehrt. Als schließlich die Spanier im 16. Jahrhundert Südamerika eroberten, stießen sie auch dort auf einen regen Handel mit den Steinen, der von Kolumbien aus bis weit nach Chile und Mexiko reichte. Das von ihnen 1573 erbeutete Muzo-Bergwerk ersetzte fortan die ägyptischen Quellen.

    1935 gelang es der I.G. Farben (I.G. Farbenindustrie AG) in Bitterfeld als erste, synthetische Smaragde in schleifbarer Qualität herzustellen. Sie wurden zu Werbezwecken unter dem Namen Igmerald, einem Kunstwort aus I.G. und dem englischen Wort emerald für Smaragd, vertrieben. wikipedia.com

    Esoterische Bedeutung:
    Positive und kräftige Wirkung auf Blut und Knochenmark. Reguliert den Blutzucker. Steigerung des seelischen und körperlichen Krafpotentials.

    Sternzeichen: Stier, Krebs
    Smaragd roh Smaragd
    Bild: kristalle.ch Bild: de.wikipedia.org
     

    Spezielle Perlen

    Künstliche oder Imitationsperlen kann man die speziellen Perle nicht unbedingt nennen. Denn dann wären die Glasperlen auch hier anzutreffen. Hier werden einfach Perlen näher erwähnt, welche oben nicht ganz klar eingeordnet werden können.  

  • Wachsperlen oder Wachsglasperlen
  • Die Wachsperlen bestehen aus kleinen, zarten hohlen Glaskügelchen, an denen von innen Farbstoffe oder ähnliches angebracht werden und anschließend der verbleibende Hohlraum mit Wachs ausgegossen wird. Sie wurden 1656 von Jaquin, den Paternostermacher (fertigten Paternosterschnüre, Gebetsketten und Rosenkränze) erfunden. Heute werden die Wachsperlen meistens aus Acrly hergestellt und sind auch unter dem Namen 'Pearl' bekannt.

    Hier werden sie vorallem erwähnt, da diese Wachsperlen sehr oft bei Schmuck verwendet wird, da sie den echten Perlen sehr ähnlich sind.
    Wachsperlen
    Wachsperlen - Bild: www.perlen-shop.ch

  • Bügelperlen
  • Bügelperlen haben im weitesten Sinn nichts mit Perlen zu tun. Bügelperlen sind kleine zylinderförmige Kunststoffperlen, die unter Hitzeeinwirkung, dem Bügeleisen, miteinander verschmelzen. Sie sind auch unter Hama Perlen bekannt.

    → direkter Link zum Bügelperlen Kapitel
     

    Techniken

     

    Perlen häkeln und mit dem Strickliesel

    Die Verarbeitung macht aus einem Nylon- Drahfaden und einigen verschiedenen Perlen die einzigartige Kette - das Unikat. Hier ein kleines Beispiel, wieso die Verarbeitung einer Kettenherstellung so wichtig ist. Ich habe hier einen Faden mit diversen Perlen augefädelt und sie mit zwei verschiedenen Techniken hergestellt. Selbstverständlich kann sie auch unverarbeitet direkt als Kette verwendet werden.

    Das erste Bild zeigt die aufgereihte Kette für beide Beispiele. Dann habe ich den Faden je in einer anderen Technik verarbeitet. Das erste Beispiel (obere Kette) wurde mit einem Strickliesel gestrickt und die untere wurde mit einer Häkelnadel gehäkelt. Die Schluss Ergebnisse sehen total verschieden aus. Jetzt muss man sich nur noch entscheiden, welche Technik einem besser gefällt. Hier ist sicher der Arbeitsaufwand und der Schwierigkeitsgrad der Technik wichtig. Die Kette mit der Strickliesel kann relataiv schnell und einfach hergestellt werden. Die gehäkelte Kette ist etwas aufwändiger. Aber bei beiden Techniken ist es wichtig, keine Fehler zu machen und konzentriert zu arbeiten. Ein Fehler, z.B. man verliert eine Masche beim Strickliesel oder man verliert die Maschenschlaufe beim Häkeln, dann muss man, wenn es blöd läuft, die ganze Arbeit wiederholen. Also konzentriert arbeiten!
    aufgefädelte Nylonfaden
    © negnuja.ch (aufgereihte Faden für beide Beispiele)
    gestrickte Perlenschmuck
    © negnuja.ch (gestrickt mit dem Strickliesel und mit einer Häkelnadel)
     

    Peyotetechnik

    Fischgräten-, Peyote- und Ziegelsteinstich zählen zum sogenannten freien Perlenweben, bei dem kein Webrahmen zum Einsatz kommt. Diese Techniken sind bereits sehr alt, so stammt der Ziegelsteinstich aus dem Alten Ägypten. Peyotetechnik werden mit speziellen Perlen 'gefädelt'. Damit die Bilder und Kunstwerke besser wirken, werden nicht die runde 'normalen' Rocaille Perlen verwendet, sondern die japanischen Rocailles oder Delicas Perlen ® (Miyuki/Toho Beads) . Diese Perlen haben im Vergleich zu den normalen Rocailles bei gleichem Außendurchmesser ein deutlich größeres Loch. Sie sind zylinderförmig und etwas flacher. Durch ihre zylindrische Form erhält das gefertigte Stück eine flache Oberfläche und ist ideal für Bild oder Muster. Der Name Peyote stammt aus Latinamerikanische - es ist ein Glaube, eine Religion oder eine Pflanze (Kaktus). Peyotetechnik
    Delicas Perlen ® von Miyuki / mit der Peyotetechnik- Bild: miyuki-beads.co.jp


    Ursprung in Latinamerika
    Als Tamatz Kayaumari, der älteste der Großen Blauen Hirschbrüder, die Erde Mexikos erblickte, beanspruchte er den Besitz der Götter für sich und beschoss die Erde mit Pfeilen, um Zugang zu ihr zu erlangen. Die ersten Pfeile drangen nicht durch und verwandelten sich in Palmen, Wälder, Kokos, Sand und Felsen. Danach schoss Kayaumari im Traum seinen fünften Pfeil ab, nachdem er ihn mit seinem Blut bestrichen hatte. Der Pfeil und seine Flugbahn wurden zu einem Weg, der die Menschen mit der Welt der Götter verband. Die Götter gingen über diesen Weg auf die Erde. Als aber am nächsten Tag die Sonne aufging, verbrannten sie und wurden unsichtbar. So lautet eine der zahlreichen Mythen der Huicholen – jenes Volkes, das auch den Weg ins Jenseits und das Mittel für den Übergang, den halluzinogenen Peyote-Kaktus, gefunden hat.

    Der Peyote selbst hilft den Huicholen, in diesen schweren Zeiten zu überleben – über die Inspiration zu ihrer Kunst. Eine größere künstlerische Vielfalt als bei den Mexikanern ist schon schwer zu finden; die Werke der Huicholen jedoch, die reich an lebhaften Farben und Symbolen sind, lassen sich unmöglich mit den Werken anderer Urvölker vergleichen. Wer schon einmal einen Handwerksmarkt in Mexiko besucht hat, dem sind sicher die auf blauem Hintergrund mit bunten Perlen gelegten Tierformen aufgefallen oder die aus bunten Fäden gewebten Geschichtsabbildungen in Bilderrahmen – die charakteristischsten Schaffensformen der Huicholen. Für sie ist die Kunst eng mit dem Glauben und ihrer Mythologie verbunden. In ihr erscheinen auch ihre Visionen unter dem Einfluss von Peyote. Die Schöpfungen sind also als Kommunikation mit dem Göttlichen zu interpretieren.

    Die Nachfrage beeinflusst natürlich die Kunst grundlegend, sodass man heute nicht nur mit Perlen gelegte und mit Peyote-Mustern verzierte blaue Hirsche und Jaguarköpfe findet, sondern auch Colaflaschen, Gitarren und sogar VW-Käfer, bei denen fraglich ist, ob sie die Handarbeit der Ureinwohner anwenden. http://de.medijuana.eu/huichol/

    Peyote Kunst / Glaube
    Peyote Kunst Latinamerika - Bild: http://de.medijuana.eu/huichol/


     
    Peyote Muster lesen und selber entwerfen
    Peyote Ohrenring
    © http://vip-biju.sumy.ua


    Als Grundlage für einen Musterentwurf dient ein Raster mit versetzten Kästchen, da auch die Perlen versetzt angeordnet werden. Wenn Du einmal verstanden hast, wie der Faden durch die Perlen verläuft, ist es ein Kinderspiel fertige Muster zu lesen und nachzuweben. Probiere doch einfach mal aus, ein eigenes Muster zu entwerfen. Die Web-Site Kronjuwelen.com hat dafür ein Peyote Raster im A4 Format erstellt, man kann es direkt unter ihrer Homepage runterladen oder hier. Jetzt einfach noch ausdrucken und schon kann es losgehen. kronjuwelen.com


    Peyotetechnik
    Bild: © kronjuwelen.com