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Heute befassen wir uns mit dem Tintenfisch ....


Warum Tintenfisch? hat ja überhaupts nicht mit der kommenden Adventszeit zu tun! .... keine Ahnung, es hat sich einfach so ergeben. ツ

Wenn man jetzt ein Kraken oder einen Tintenfisch basteln will, gibt es verschiedene Möglichkeiten und das Beste daran ist, man kann es mit diversem Material herstellen.
Tintenfisch Beispiele
© Foto: tambini.de / babykindundmeer.de / 123rf.com



Tintenfisch Beispiele
© Foto: S.N.A.G. / gruendl-wolle.de / ovs-maerzstrasse.schule.wien.at


Beispiel

Krake basteln mit Restwolle
© Foto: negnuja.ch

Das einfachste Beispiel ist sicher dieser kleine beige Krake, er kann innert kurzer Zeit hergestellt werden und braucht nur einen kleinen Knäuel Wolle. Ob er später zum Spielen oder als Dekoration verwendet wird, ist jedem selber überlassen.

Hier nimmt man einfach eine Rest-Wolle und wickelt sie um ein Karton/Buch/Mappe, welche der Höhe eures späteren Wunsch Tintenfisches hat. Je mehr Wolle man verwendet, umso breiter oder dicker wird am Schluss die Krake.

Krake basteln mit Restwolle
© Foto: negnuja.ch

Schiebe jetzt die Wolle vom Karton/Buch/Mappe und binde eine Schnur etwas höher als in der Mitte um die Wolle und zieh sie fest an. Dann eine weitere Schnur ganz oben, hier entstehen später die Haare. Jetzt werden die unteren Wollenfäden abgeschnitten und in 8 Teile aufgeteilt. Jetzt können die Kranken Woll-Arme gezöpfelt werden. Damit die Zöpfe nicht sofort wieder aufgehen, kann man mit einem 'Chlüberli/Kämmerli' Waschklammer den Zopf kurz fixieren.

Krake basteln mit Restwolle
© Foto: negnuja.ch

Damit sich der Knoten nicht sofort wieder löst, schlingt man die Schnur/Wolle ein zweites Mal um die Wolle(mittleres Bild). Jetzt werden alle Arme gezöpfelt und mit einer Schnur/Faden wird das Ende abgebunden. Zur Fertigstellung werden noch die Haare und die Arme gleichmässig gestutzt. Damit das Gesicht etwas lebendiger wirkt, einfach die Augen und das Mund noch in den Kopf sticken und schon ist unser kleine Krake fertig.

Krake basteln mit Restwolle
© Foto: negnuja.ch

Selbstverständlich gibt es jetzt noch unzählig andere Möglichkeiten. Hier einige Ideen ......
  • die Arme mit einer Strickliesel stricken
  • mit Biegedraht die Arme verstärken
  • Häkeln anstelle stricken
  • Als Füllung des Kopfes verwendet man Reststoff / Stopfmaterial / füllt ein (Seiden) Strumpf mit Restwolle oder Papier
  • Krake nur aus Papier herstellen
  • Eine recycling Krake mit Pet-/Duschshampo Flasche herstellen

Krake Beispiele
© Foto: negnuja.ch
 

Grundwissen über den Tintenfisch

Was muss man über den Tintenfisch wissen? Sie sind keine Fische, sondern Weichtiere. Es gibt viele verschiedene Tintenfischarten, welche mit acht und welche mit zehn Armen, aber alle gehören innerhalb der Tintenfische einer Unterarten an. Ihren Namen haben sie wegen dem Tintenbeutel, der in ihrem Innern ist. Bei Gefahr können sie daraus Tinte ausstoßen. Der angreifende Räuber soll die Tintenwolke mit dem Beutetier verwechseln. Dadurch, dass er die Tintenwolke angreift, verliert er Zeit und der Tintenfisch kann fliehen.

Tintenfisch oder Kranken bestehen aus einem sackförmigen Körper, zwei großen Augen und vielen langen Armen. Und genau das ist die Frage: Wie viele Arme haben sie denn jetzt - acht oder zehn?

Das hängt davon ab, ob es sich um einen Kraken oder einen Tintenfisch handelt. Bei beiden verrät es der wissenschaftliche Name.
  • Die Ordnung der Tintenfische wird Decabrachia genannt, sie besitzen also zehn Arme - acht kürzere und zwei lange, die als spezielle Fangarme dienen. Diese beiden langen Fangarme können eingerollt und zurückgezogen werden, sodass es manchmal aussieht, als ob auch sie nur acht Arme besitzen.
  • Octobrachia bedeutet achtarmig. Kraken haben also acht Fangarme.© kindernetz.de


Hier eine kleine Tafel ihrer Abstammung.

Abstammung
© wikipedia.com


Tintenfisch (10-Armen)- Decabrachia

Tintenfische bevorzugt helle Orte und bewegen sich sehr schnell im Meer. Ihr Körper ist relativ flach und groß. Tintenfische haben Knorpel und Kochen. Sie müssen vor dem Essen gekocht werden.
  • Kalmare

    Die Kalmare leben nicht am Meeresgrund, sondern im freien Wasser. Auch sie haben zehn Arme, allerdings sind zwei davon besonders lang. Mit den beiden längeren Armen können die Kalmare Fische greifen und sie zum Mund ziehen. In der Tiefsee gibt es die Riesenkalmare, die mehr als zehn Meter lang sind und den Pottwalen als Beute dienen.
  • Kalmare
    © NOAA Photo Library, via flickr via naturschutz.ch


  • Sepien

  • Ihr Lebensraum ist der Meeresgrund. Sie haben einen Flossensaum, der rund um ihren Körper verläuft und der ihnen Antrieb gibt.

    Innerhalb der Sepien gibt es eine Art, die tatsächlich „der Gewöhnliche Tintenfisch“ (Sepia officinalis) heißt. Die Tiere leben in Bodennähe und ernähren sich von Fischen und Krebsen. Wenn sich Gewöhnliche Tintenfische erschrecken, unter Stress stehen oder einen Partner beeindrucken wollen, ändern sie ihre Farbe. Um das Maul herum haben sie zehn Fangarme.
    Sepien
    © Brian Gratwicke / via flickr via naturschutz.ch


Kraken / Optopusse (8-Armen) - Octobrachia

Der Oktopus ist ein intelligentes Tier, das in der Nacht unterwegs ist und mit seinen Armen langsam über den Meeresboden schwebt oder 'läuft'. Der Kopf eines Oktopus ist rund, wie ein Ball. Kraken sind weich, weil sie in ihrem Inneren keine harten Teile haben und sind deshalb sehr beweglich. Sie zwängen sich durch die kleinsten Schlitze und Spalte und können sich sogar einige Zeit außerhalb des Wassers aufhalten und so zum Beispiel aus einem Aquarium entkommen. Auf der Flucht drücken sie Wasser aus ihrem Körper nach draußen und entfliehen durch den Rückstoß. Kraken haben einen größeren Tintenbeutel und können ihn deshalb häufiger nacheinander benutzen. Sie können roh gegessen oder gekocht werden.
  • Krake - Optopusse

    Sie sind besonders schlau. Der Pazifische Riesenkrake (Enteroctopus dofleini) zum Beispiel besitzt bis zu 300 Saugnäpfe auf jedem seiner acht Fangarme.
  • Kraken
    © Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum