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Entspannung

Abgesehen von Zentangle® gibt es noch weitere Asiatische oder spirituelle Einflüsse oder Trends, welche bei uns in der Zwischenzeit sehr bekannt sind. Hier zwei weitere Themen.

Die liegende Acht / tibetanische Acht

Die liegende Acht kommt aus der Heilpädagogik und wurde zum Sehtraining verwendet. Diese Acht wird auch tibetanische Acht genannt, sie wurde später ins Brain Gym, also in die Kinesiologie eingeführt. Das Symbol der 8 steht auch für die Unendlichkeit und hat einen ausgleichenden und verbindenden Einfluss. Dies wird genutzt zum Kreuzen der Mittellinie, zum Verbessern der Augenmuskelkoordination und Integration von rechter und linker Hirnhälfte.

Liegende Acht
  • Mit gestrecktem Arm eine 8 in der Luft zeichnen, folge mit den Augen den Fingern.
  • Das liegende Acht kann auch mit zwei Armen gezeichnet werden, in gegengesetzer Richtung. Alle Varianten sind erlaubt.

  • Bild: © Bewegung und Sport - Uni, Salzburg


    Die liegende Acht verhilft zu besserem Leseverständnis, Erkennen von Symbolen, Balance, Koordination und Zentrierung. Sie ist sinnvoll vor dem Lesen, Schreiben, Autofahren und Sportarten, bei der Balance und Koordination gefragt ist. Viele Kinder haben Schwierigkeiten sich Lerninhalte zu merken oder haben beim Lesen Probleme. Häufig haben sie auch Probleme bei der Augen-Hand-Koordination. Mit dieser Übung wird das Überspringen der Mittellinie geübt, was beim Lesen von großer Bedeutung ist. In der Montessorischule wird sie gerne vor dem Unterricht als tägliche Aufgabe selbstständig von den Schüler/innenn gezeichnet.

    Mandala

    Das Mandala (Sanskrit, n., मण्डल, maṇḍala, „Kreis“, tib.: དཀྱིལ་འཁོར།, dkyil 'khor) ist ein figurales oder in der Form des Yantra geometrisches Schaubild, das im Hinduismus und Buddhismus in der Kultpraxis eine magische oder religiöse Bedeutung besitzt. Ein Mandala ist meist quadratisch oder kreisrund und stets auf einen Mittelpunkt orientiert. In seiner einfachsten Ausführung kann es ein Dreieck zeigen, das eine Trinität (Trimurti) symbolisiert, in seiner größten Ausgestaltung bis in den Grundplan eines sakralen Gebäudes gesteigert verkörpert das Mandala das gesamte Universum mit Himmel, Erde und Unterwelt. Es dient als visuelles Hilfsmittel, um durch die Darstellung von Göttern, Landschaften oder Zeichen komplexe religiöse Zusammenhänge verinnerlichen zu können.

    Die Symbolik eines Mandalas soll direkt auf das Unbewusste zielen, so dass durch bestimmte Farben und Formen bestimmte Bereiche der Psyche angesprochen und stimuliert werden sollen. Ein Mandala kann sowohl abstrakte Formen und Ornamente als auch Darstellungen von Tieren und anderem enthalten, ebenso wie alle möglichen Symbole aus Religion, Esoterik oder Psychologie. Auch natürliche Motive können als Mandala dienen.

    Im chinesisch-japanischen Kulturraum sind Mandalas oft mit Schriftzeichen anstelle von Bildern gestaltet.

    Mandala

    Garbhadhatu Mandala (Japan) - Bild: © wikipedia.com

    Im Westen

    Umgangssprachlich meint Mandala im westlichen Kulturkreis unterschiedliche, auf ein Zentrum ausgerichtete geometrische, pflanzliche oder figürliche Motive, wie beispielsweise das Mandala-Dach. Häufig wird der Begriff fälschlicherweise – denn es handelt sich hierbei um Meditationsbilder mit Mandala-ähnlichem Aufbau – auf runde Ausmalbilder, die in Kindergärten und Grundschulen oder auch in Malbüchern verbreitet sind, angewendet. Gelegentlich werden auch Muster aus Gegenständen, die man in der Natur findet, etwa farbige Steine und Pflanzen(-Teile), Mandala genannt. Unter diesen sind jahreszeitliche Mandalas besonders beliebt, z. B. Herbstmandalas, die üblicherweise aus bunten Blättern oder Früchten gelegt werden.

    Carl Gustav Jung verwendet Mandalas als psychologischen Ausdruck für die Gesamtheit des Selbst.
    Mandala

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