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Entspannung - Übersicht

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  • Entspannung

    Ist Entspannung Erholung? Was heisst Entspannung genau? Ist der Körper oder die Seele gemeint? Wikipedia hat hier mehrere Begriffe zur Auswahl ツ Hier sprechen wir vorwiegend vom Punkt ZWEI, die körperliche und seelische Entspannung. Vom bewussten Nichtstun bis zum gezielten Auflockern: Jeder Mensch braucht seine eigene Art von Erholung – in der passenden Dosis. beobachter.ch

    Hier einige Anregungen, wie Sie Ihre persönliche Variante finden.
    Uns interessiert natürlich der 'Kreativität' Punkt am Meisten. Wie kann man abschalten? und sich entspannen. Nichts tun kann sicher helfen, aber hat man ein Problem, werden wir noch mehr in unserem Gedanken-Karussell drehen. Also leichtes Ablenken und das kann man beim Basteln am Besten. Aber eben ... es gibt kein Patendrezepten .... jeder braucht seine eigene Art der Entspnnung.

    Asien ist für seine spirituelle Einflüsse und Trends sehr bekannt und so kommen immer mehr Einflüsse zu uns. Diese Einflüsse werden vermehrt mit Kreativität verbunden, erhalten spezielle oder neue Namen und sollte uns zur Entspannung, Ruhe oder Erholung führen. Hier einige Themen.
     

    Zentangle®

    Hört sich doch toll an, aber was ist das? Hier einige Hintergrundinformationen.

    Zen

    Zen ist eine aus China (5. Jh) entstandene Meditation, welche aus dem Buddhismus stammt. Später (12. Jh) wurde es von Japan, Korea und Vietnam übernommen, deshalb kennen wir heute in Europa die etwas veränderten Zen Technik vorwiegend aus Japan.

    Zazen
    Erklärung: Der Kreis um das Bild „Kreisbild“ (Ensō, 円相) stellt (von Kanjuro Shibata) das Symbol der Leerheit und Vollendung dar. Der Sitzende Mönch symbolisiert die Grundstellung beim Meditieren.

    Beim Zen steht die Meditation im Mittelpunkt. Der Begriff „Zen“ leitet sich vom Sanskrit ab und bedeutet „Meditation“ oder „Versenkung“. In der Praxis sieht man einen Zazen (von jap.: Za- [sitzen]; Zen- [Versenkung]), dem Sitzen in Versunkenheit auf einem Kissen. In der äußeren Haltung sind dabei die Beine ineinandergeschlagen wie beim Lotussitz im Yoga. Der Rücken ist gerade, aber vollkommen entspannt, und die Hände sind entspannt ineinandergelegt, wobei sich die Daumenspitzen leicht berühren. Die Augen bleiben halb geöffnet, der Blick bleibt entspannt ohne Umherschweifen zum Boden gesenkt.

    Zen ist der weglose Weg, das torlose Tor. Die dem Zen zugrundeliegende große Weisheit (Prajna) braucht gemäß der Lehre nicht gesucht zu werden, sie ist immer schon da. Vermöchten die Suchenden einfach nur ihre permanenten Anstrengungen aufzugeben, die Illusion der Existenz eines „Ich“ aufrechtzuerhalten, würde sich Prajna unmittelbar einstellen. Realistisch gesehen ist das Beschreiten des Zen-Wegs jedoch eines der schwierigeren Dinge, die in einem menschlichen Leben unternommen werden können. Den Schülern wird die Bereitschaft zur Aufgabe ihres selbstbezogenen Denkens und letztlich des Selbst abverlangt. So dauert der Übungsweg gewöhnlich mehrere Jahre, bevor die ersten Schwierigkeiten überwunden sind. Dabei behilflich sind die Rōshi genannten Lehrmeister. Der Weg ist allerdings stets zugleich auch das Ziel, im Üben ist die Erfüllung stets gegenwärtig. Primäre Aufgabe des Schülers ist die fortgesetzte, vollständige und bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments, eine vollständige Achtsamkeit ohne eigene urteilende Beteiligung (Samadhi). Diesen Zustand soll er nicht nur während der Meditation, sondern möglichst in jedem Augenblick seines Lebens beibehalten.© wikipedia.com

    Wenn unser Geist die Ruhe findet, verschwindet er von selbst.“
    Meister Sengcan (Sōsan): Xinxinming

    Im Westen

    Zen ist ein neuer Esoterik Trend in Europa und den USA. Zen hat sich im Westen in verschiedenen Schulen verbreitet. Eine wesentliche Herausforderung und Aufgabe der Zenmeister ist es dabei, authentisches Zen in einer für "Westler" entsprechenden Form zu transformieren und weiterzugeben. Im Gegensatz zu den Ursprünglichen Zen Meditations Formen wird hier im Westen oft eine verwässerte und abgewandelte Zwecke angewandt. Die Verzweckung von Zen hat im Westen dabei mehrere Dimensionen angenommen

    Kreativität und Entspannung = Zentangle®

    Da in der Neuzeit immer mehr Begriffe von Asien in den Westen übergeschwappt sind und ihre Weisheit / Meditationen immer mehr zu Esoterik Trends werden, erstaunt es nicht, daß jetzt der Betriff Zentangle® versucht, Entspannung in die Kreativität zu bringen ツ

    Aber eines ist dabei sicher, so schnell ein Zentagle® zeichnen, das klappt nicht. Es braucht wirklich Zeit und Ruhe und das ist in der heutigen Zeit auch sehr wichtig. Bedenklich ist nur, dass wir das nicht mehr einfach so können, sondern immer einen Zweck oder Mittel dazu benötigen.

    Für ein Zentangle benötigen wir, wie erwähnt, viel Zeit und Ruhe und natürlich jetzt noch einen Bleistift und ein quadratisches Papier mit einer dickeren Papierstärke als bei einem normalen Fotokopierpapier. Wenn man dann vor dem leeren Papier sitzt, stellt man sich natürlich schon die Frage .... und wie weiter?

    Ob das jetzt ein Quadratisches Zentangle wird, oder eine andere Form hat, ist schlussendlich unwichtig. Man konzentriert sich auf das Hier und Jetzt. Ohne Grundidee beginnt man am besten einfach mit 4 Eckpunkten und verbinde diese. Zusätzliche Verbindungslinien geben jetzt kleinere Abteilungen und so können diese einzeln nach Lust und Laune gefüllt werden. Ob das jetzt Kreise, Figuren, Striche oder Symbole sind, ist wirklich nicht wichtig. Es erinnert mich immer wieder an die Zeit, als wir in der Schule jedes Stückchen Papier mit irgendwelchen, nicht klar aussagenden Muster, bekritzelt haben.

    Zentangle
    Bild: © negnuja.ch

    Wenn einem wirklich nichts einfällt und man sich immer noch nicht klar vorstellen kann, wie man ein Zentangle beginnen soll, ist hier ein direkt Link auf ein YouTube Film. Es gibt mehrere Teile. Hier wurde nur der erste Teil verlinkt, die anschliessenden können direkt auf der YouTube Website (oben recht) gefunden werden.

    Wie malt man ein Zentangle? Tutorial Serie - Teil 1 →   Wie malt man ein Zentangle? Tutorial Serie - Teil 1
    Deutsch - direkter Link auf die YouTube Seite

    Wenn Dir das Quadrat nicht zusagt, kannst Du als äussere Form zum Beispiel einen Hasen nehmen und dieser in kleinere Abteilungen unterteilen. Diese werden wiederum in kleinere Felder unterteilt und dann die Felder mit Mustern, Kreisen usw. gefüllt. Damit das Schlussbild wirklich gut wirkt, werden die Kontur-Linien am Schluss mit einem schwarzen Stift hervorgehoben ... oder die Zentangle können auch ausgemalt werden. Einfach der Phantasie freien Lauf lassen, so wirst Du später ein schönes Zentangle haben und mit etwas Glück findest Du auch Deine innere Ruhe.

    Zentangle Hase
    Zentangle Hase
    Bild: © negnuja.ch


    Selbstverständlich kann im Fachhandel viel Literatur und auch Vorlage Bücher über das Thema Zentangle gekauft werden.

     

    Die liegende Acht / tibetanische Acht

    Die liegende Acht kommt aus der Heilpädagogik und wurde zum Sehtraining verwendet. Diese Acht wird auch tibetanische Acht genannt, sie wurde später ins Brain Gym, also in die Kinesiologie eingeführt. Das Symbol der 8 steht auch für die Unendlichkeit und hat einen ausgleichenden und verbindenden Einfluss. Dies wird genutzt zum Kreuzen der Mittellinie, zum Verbessern der Augenmuskelkoordination und Integration von rechter und linker Hirnhälfte.

    Liegende Acht
  • Mit gestrecktem Arm eine 8 in der Luft zeichenen, folgen mit den Augen den Fingern.
  • Das liegende Acht kann auch mit zwei Armen gezeichnet werden, in gegengesetzer Richtung. Alle Varianten sind erlaubt.

  • Bild: © Bewegung und Sport - Uni, Salzburg


    Die liegende Acht verhilft zu besserem Leseverständnis, Erkennen von Symbolen, Balance, Koordination und Zentrierung. Sie ist sinnvoll vor dem Lesen, Schreiben, Autofahren und Sportarten, bei der Balance und Koordination gefragt ist. Viele Kinder haben Schwierigkeiten sich Lerninhalte zu merken oder haben beim Lesen Probleme. Häufig haben sie auch Probleme bei der Augen-Hand-Koordination. Mit dieser Übung wird das Überspringen der Mittellinie geübt, was beim Lesen von großer Bedeutung ist. In der Montessorischule wird sie gerne vor dem Unterricht als tägliche Aufgabe selbstständig von den Schüler/innenn gezeichnet.

     

    Mandala

    Das Mandala (Sanskrit, n., मण्डल, maṇḍala, „Kreis“, tib.: དཀྱིལ་འཁོར།, dkyil 'khor) ist ein figurales oder in der Form des Yantra geometrisches Schaubild, das im Hinduismus und Buddhismus in der Kultpraxis eine magische oder religiöse Bedeutung besitzt. Ein Mandala ist meist quadratisch oder kreisrund und stets auf einen Mittelpunkt orientiert. In seiner einfachsten Ausführung kann es ein Dreieck zeigen, das eine Trinität (Trimurti) symbolisiert, in seiner größten Ausgestaltung bis in den Grundplan eines sakralen Gebäudes gesteigert verkörpert das Mandala das gesamte Universum mit Himmel, Erde und Unterwelt. Es dient als visuelles Hilfsmittel, um durch die Darstellung von Göttern, Landschaften oder Zeichen komplexe religiöse Zusammenhänge verinnerlichen zu können.

    Die Symbolik eines Mandalas soll direkt auf das Unbewusste zielen, so dass durch bestimmte Farben und Formen bestimmte Bereiche der Psyche angesprochen und stimuliert werden sollen. Ein Mandala kann sowohl abstrakte Formen und Ornamente als auch Darstellungen von Tieren und anderem enthalten, ebenso wie alle möglichen Symbole aus Religion, Esoterik oder Psychologie. Auch natürliche Motive können als Mandala dienen.

    Im chinesisch-japanischen Kulturraum sind Mandalas oft mit Schriftzeichen anstelle von Bildern gestaltet.

    Mandala

    Garbhadhatu Mandala (Japan) - Bild: © wikipedia.com

    Im Westen

    Umgangssprachlich meint Mandala im westlichen Kulturkreis unterschiedliche, auf ein Zentrum ausgerichtete geometrische, pflanzliche oder figürliche Motive, wie beispielsweise das Mandala-Dach. Häufig wird der Begriff fälschlicherweise – denn es handelt sich hierbei um Meditationsbilder mit Mandala-ähnlichem Aufbau – auf runde Ausmalbilder, die in Kindergärten und Grundschulen oder auch in Malbüchern verbreitet sind, angewendet. Gelegentlich werden auch Muster aus Gegenständen, die man in der Natur findet, etwa farbige Steine und Pflanzen(-Teile), Mandala genannt. Unter diesen sind jahreszeitliche Mandalas besonders beliebt, z. B. Herbstmandalas, die üblicherweise aus bunten Blättern oder Früchten gelegt werden.

    Carl Gustav Jung verwendet Mandalas als psychologischen Ausdruck für die Gesamtheit des Selbst. Mandala

    Mandala Vorlagen direkt 'frei' im Internet erhältlich


    Im Fachhandel kann man viele Vorlage Bücher kaufen.